Dienstag, 21. Mai 2013

Erste Probleme aber die Sandtaufe bestanden

Heute Mittag gings endlich los Richtung Gobi. Mal wieder Moped fahren und versuchen möglichst schnell aus dem Verkehrschaos von Ulan Bator rauszukommen. Nach einigen Mordversuchen seitens der Mongolen waren die Aussenbezirke von Ulan Bator erreicht als Joe's KTM plötzlich Benzin gespuckt hat. Aus dem Tankdeckel! Scheinbar hatte ich beim Batterieeinbau wohl einen Benzinschlauch geklemmt. Wir werden dem morgen früh mal auf den Grund gehen.
Eigentlich wollten wir es heute zur Eingewöhnen etwas langsamer angehen lassen aber 10km nach Ulan Bator ging uns leider die Straße aus und der Ärger begann. Erst Schotter, dann richtig Sand und das auf 15 verschiedenen Pisten in eine Richtung. Ok Ok es ist die Mongolei. Was hab ich erwartet. Ich dachte nur ich hätte noch ein wenig Zeit bevor es los geht.
Naja die ersten Versuche in Sand waren dann auch etwas kläglich aber nach der Zeit wird man etwas entspannter. Wobei die Aussage Du musst nur mehr Gas geben mental nicht wirklich hilft.
Als wir dann nach ca. 50km links in ca 200m Entfernung von einem Lkw überholt wurden merkten wir dann, dass irgendein Mongole auf die Idee gekommen ist hier eine nagelneue Straße zu bauen.  GRMPF! Naja also ab auf den Asphalt. Leider war der nach 30km schon wieder zu Ende und die restlichen 200km gings nur über Pisten. Mir tut jeder Knochen weh!
Dafür gab's ein nettes Hotel in Mandalgov und ich konnte denen sogar beibringen mir ein Essen ohne Fleisch zu machen. Jo hat gestaunt!

Und los geht's!

Alles ist gepackt. Die Mopeds laufen. Geld getauscht. Jetzt geht's los Richtung Gobi

Montag, 20. Mai 2013

Von Frankfurt über Moskau, Seoul und Irkutsk nach Ulan Bator




So, nach einigen unwesentlichen Umwegen sind wir endlich in Ulan Bator angekommen. Immerhin 10 min vor der Maschine, die wir genommen hätten wären wir in Moskau geblieben. Grmpf.
Mit der Maschine kam dann übrigens auch unser Gepäck.
Im Oasis dann angekommen wurden erstmal die Mopeds gecheckt. Dankenswerterweise hat der deutsche Zoll unsere Batterien im Gepäck konfisziert und in der Mongolei sind die Chancen Batterien in der passenden Größe aufzutreiben gleich Null.
Und die chinesischen Rollerbatterien haben gleich nach dem ersten Start den Geist aufgegeben.
Abends wurde es dann aber echt lustig als wir mit Maike, Nati und Marco noch ein bisschen gefeiert und Geschichten ausgetauscht haben.


KTM Mongolia

Den ganzen Tag damit verbracht die Motorräder zum laufen zu bringen. Am Nachmittag hatten wirs dann geschafft. Dank Sybille von Oasis die einen Kontakt zu dem Händler von KTM Mongolia hatte, konnten dann 2 Quad Batterien beschafft werden. Das Batteriegehäuse der Adventures wurde von uns dann etwas modifiziert um die nicht passenden Batterien einbauen zu können. Aber am Ende lief dann alles und dem Start morgen steht (zur Zeit ) nichts mehr im Weg. Am Ende hat sich dann herausgestellt dass der Händler auch noch 3 nagelneue 990er im Laden hat aber auf die Idee dort die Batterien auszubauen ist er gar nicht gekommen.  Arrrgh willkommen in der Mongolei.
Heute Mittag kann dann noch Paul aus Vladivostok auf ner Triumph und Jo war glücklich.

Samstag, 18. Mai 2013

Kimchi in Korea

Nachdem unser Flieger aufgrund eines Schneesturms in der Mongolei noch 2,5 Stunden gab's jetzt erstmal, wie es sich für Korea gehört, Kimchi mit Reis. Und nein, hier muss man es nicht extra scharf bestellen!

Seoul? Wieso eigentlich Seoul?

Tja ist eigentlich relativ einfach erklärt. Der Flieger nach Moskau hatte eine Stunde Verspätung und der nach Ulan Bator war dann leider weg. Die Alternative war über Seoul nach Ulan Bator zu fliegen und hier sind wir jetzt. Tja und wie sollte es anders sein hat der Anschlussflug auch 4 Stunden Verspätung. Naja so geht's dann eben schneller mit der Umstellung auf die asiatische Gelassenheit. Und so sind wir auch wenigstens mal nach Südkorea gekommen. Wir hatten tatsächlich kurz überlegt die Mopeds kommen zu lassen um doch einen Angriff auf Nordkorea zu wagen ;-)

Freitag, 17. Mai 2013

Los geht's!

Sitzen in Frankfurt am Flughafen und warten dass es losgeht. Über Moskau geht es weiter nach Ulan Bator. Morgen werden dann die Maschinen abfahrtsbereit gemacht. Weiter geht's dann hier im Blog.
Wer die Route sehen will kann dies unter
http://share.findmespot.com/shared/faces/viewspots.jsp?glId=0aytZWhbxA1S4S0su6hQ5VAsMpdt78QhP