Donnerstag, 3. Juli 2014

Auf Richtung Osten

Ja ja ich weiß es hat lange gedauert aber leider gab's erst kein Netz und vorgestern kam uns leider etwas Vodka in die Quere.
Jetzt aber der neue Blog aus Chita in Ost Sibirien.
Die Fahrt Richtung russischer Grenze verlief unspektakulär. Dort hingen wir dann allerdings 6 Stunden fest,  da die Russen jedes Fahrzeug aus der Mongolei aufs genaueste durchsuchten. Bei uns waren die allerdings entspannt und nach einem wüsten Papierkrieg durften wir dann einreisen.
Was uns allerdings zu denken gab war, dass selbst der Zöllner an der mongolischen Grenze bedenklich den Kopf geschüttelt hat als er Magadan hörte. Ist uns Bis heute allerdings schon öfter passiert.
Von der Grenze ging es dann nach Ulan Ude, dass wir von vor 2 Jahren noch kannten. Dort haben wir dann direkt Ilja getroffen, einen Tour Guide aus der Nähe von Moskau, mit dem wie einen lustigen Abend in einem Top Restaurant hatten.
Gestern war dann Km machen angesagt. 700 von Ulan Ude bis Chita. Davon 80 über Schotterpisten. Hier hat sich dann auch gleich mal meine Käthe mit einem losen Batteriekabel verabschiedet. Der Schaden war allerdings schnell behoben und gegen 21.30 Ortszeit, verdammt schon wieder eine Stunde verloren sind wir in Chita angekommen. Hier war dann gleich ein Riesenrummel da Medwedew zu Besuch ist. Die halbe Stadt gesperrt!
Aber nach ein paar Diskussionen und Aufklebern für die wirklich sehr nette russische Polizei haben sie uns zu unserem Hotel vorgelassen.
Mit Katharina, einer russischen Stewardess und Maxim einem betrunkenen Rechtsanwalt wurde der Abend dann noch sehr lustig.
Heute geht es weiter Richtung Yakutsk. Allerdings wissen wir noch nicht wo die nächste Station ist, da der Lonely Planet hier endet.
Es wird sich was finden...
Ich halte euch auf dem Laufenden!

Sonntag, 29. Juni 2014

Aklimatisieren beendet

Im Vergleich zum letzten Jahr ging das Flottmachen der Motorräder ziemlich schnell, was hauptsächlich daran lag,  dass wir die Batterien im Handgepäck durch den Zoll schmuggeln konnten.
Innerhalb eines Tages liefen die KTMs und haben neue Reifen bekommen. Heute haben wir nur noch Werkzeuge und Ersatzteile sortiert bzw. aussortiert und den Rest des Tages in der Sonne gesessen und mit anderen Reisenden gesprochen. Also genau das, was so eine Reise ausmacht. Ok ok noch kein Abenteuer aber lustig wars allemal.
Hier haben wir auch Christa getroffen,  die alleine Bis Ulan Bator mit dem Motorrad gefahren und noch dazu eine tolle Fotografin ist. Hut ab! Besucht sie auf www.fotosausallerwelt.ch.
Ich weiß, alles noch nicht spannend aber morgen geht's los. Erste Etappe zum einfahren bis an die russische Grenze.

Donnerstag, 26. Juni 2014

Tour 2014

Jetzt ist es bald soweit. Morgen gehts los mit dem Flieger nach Ulaanbaatar in der Mongolei.

Von dort soll es weiter gehen über Chita und Yakutsk über die legendäre Road of Bones nach Magadan. Dem Ziel unserer diesjährigen Reise und gleichzeitig dem letzten auf dem asiatischen Kontinent.

Wie immer wird es viel Dreck, kaputte Motorräder, Begegnungen mit interessanten Menschen und viel Spaß geben.

Den Reiseblog gibt es unter www.aussenrum.net und wir bedanken uns jetzt schon bei allen, die mitlesen.

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Tourstart tomorrow morning take off to Ulaanbaatar, Mongolia.

From there the plan is to reach Magadan via Chita, Yakutsk and the legendary Road of Bones. This will be the last stop on the asian continent.

Like every year we'll have loads of dirt, broken bikes and meetings with interesting an extraordinary people.

You'll find the travelblog on www.aussenrum.net and we thank all in advance who are kind to read it

Samstag, 31. Mai 2014

Neues Websitedesign online

In Vorbereitung auf die neue Tour 2014 ist jetzt das neue Websitedesign online gegangen.
Der Countdown läuft...in 26 Tagen geht's los!

Sonntag, 9. Juni 2013

Back in UB

 Am Mittwoch ging's dann zurück aus den Bergen nach Ulan Bator.
Nach dem üblichen Stau im Moloch UB (3 Stunden für 5 km kamen wir dann am späten Mittwoch wieder im Oasis an.

Dort hieß es dann erstmal Ausrüstung reinigen und die Mopeds zum Waschbären schicken.

Unfassbar, was sich da überall für ein Dreck angesammelt hatte.



 In der Waschanlage haben wir dann erstmal einen Vertreter des Harley Clubs UB getroffen, der ganz angetan von unseren Mopeds war, allerdings über die Sorgfalt unserer Reinigung nur den Kopf geschüttelt hat.

Er hat immer noch gewienert, als wir weiter gefahren sind.
 Zu Dimitri, der immer noch im Oasis verweilte hatten sich inzwischen noch Ron und Barbara aus Heidelberg gesellt.
Der Mann mit der umfangreichsten Werkzeugausrüstung östlich des Ural.
 Zur äusserlichen Pflege der Mopeds kam dann noch ein kleiner Ölwechsel. Hm, inzwischen kann ich verstehen, warum KTM empfiehlt, diesen von einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen.
Aber am Schluss waren dann alle Schrauben und Anbauteile (hoffentlich) wieder am richtigen Platz und die 2 kamen in den Keller zur Überwinterung.
 Später kamen dann noch Paul und Brigitta ins Oasis. zwei ganz liebe Schweizer, die bereits seit 7(!) Jahren auf Weltreise und jetzt auf dem Weg Richtung Heimat sind.
Eieiei 80% der Flaggen auf ihrem Auto hatte ich noch nie gesehen.

Wer sich für die beiden interessiert sollte sich mal ihre Seite www.circumnavigation.ch ansehen.

 Der Sukhbaatar Platz in Ulan Bator

 Ja, es gibt auch komfortable Möglichkeiten zu reisen!
Nachdem uns Ron von seiner Edelstahl-Feuerstelle erzählt hat haben wir ihm keine Ruhe mehr gelassen. Das wollten wir sehen.

Und schwupps wars passiert. Ein Lagerfeuer im Innenhof des Oasis, der Vodka wurde ausgeschenkt und es gab ein tolles Abschiedsfest mit allen Beteiligten (was auch die Verspätung dieses kleinen Blogs erklärt).
 Zum Schluss bleibt nur zu sagen, dass es wie jedes Jahr ein tolles Erlebnis war, dass wir das große Glück haben Länder wie die Mongolei zu bereisen und andere Kulturen so hautnah kennenzulernen.
Trotz Probleme (wie jedes Jahr) haben wir es auch dieses Jahr wieder geschafft gesund die Reise zu beenden und es bleiben wunderbare Eindrücke zurück.

Vielen Dank an Sibylle vom Oasis, die eine kleine Oase in Ulan Bator geschaffen hat und für uns versucht hat jedes Problem zu lösen.

 Und danke natürlich auch an Dimitri, Ron und Barbara und Paul und Brigitta, ihr habt uns eine tolle und unvergessliche Abschiedsfeier beschert.

Ich hoffe wir sehen euch auf eurem Rückweg in Deutschland.

Dir liebe Sibylle alles Gute auf deinem weiteren Weg!

Mittwoch, 5. Juni 2013

Von Ögi Nuur nach Amarbayasgalant Khiid

Von Tsetserleg gings weiter zum Ögii Nuur einem See im nirgendwo. Vorbei an Adlerhorsten und Geiern. Wie meistens in der Mongolei über Schotter und Sandpisten und ab und zu mal eine kleine Bachdurchfahrt.
Dort hatten wir ein super Gercamp direkt am Ufer.
Vom See sind wir dann am nächsten Tag weiter durch das Landesinnere nach Bulgan.
Da war die Unterkunft allerdings derart katastrophal, dass wir sofort weiter nach Erdenet gefahren sind. Gut waren nur nochmal 50km und das über Asphalt. ;-)
Am nächsten Tag sind wir dann weiter nach Amarbayasgalant Khiid, einem der wenigen erhalten buddhistischen Klöster in der Mongolei. Da haben die Russen damals ganze Arbeit geleistet. Aber die etwas heftige Anfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt. Und selbst Jo hat den Fußmarsch nicht gescheut ;-)

Samstag, 1. Juni 2013

Ein kleiner Tagesausflug

Nach dem üblichen Startprozedere gings heute auf einen kleinen Tagesausflug ins Umland von Tsetserleg. Eigentlich wollten wir einen Wasserfall besuchen aber die Piste in den Bergen und das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Regen sollte hier besser vermieden werden. Der Schlamm auf den Wegen und die Wasserdurchfahrten sind mit unseren Schlachtschiffen kaum zu machen. Zumindest nicht mit unserem Können. Deswegen waren wir vernünftig und sind beim Aufziehen der Regenwolken zurück ins Hostel. Morgen geht's dann nach Nordosten Richtung Ögii Nuur.